Projekt: Grundschule-Angerstein

Grundschule Angerstein

Bauherr

Öffentlicher Bauherr, Flecken Nörten-Hardenberg

Standort

Angerstein – Nörten-Hardenberg

Zeitraum

2024 bis 2026

Größe

ca. 900 m² Umbau & 1100 m² Anbau (BGF)

Baukosten

ca. 5,5 Millionen Euro

Leistungsphase 1-9

Neubau / Erweiterung

Umbau und Erweiterung der Johann-Wolf-Schule

Der Umbau und die Erweiterung der Johann-Wolf-Schule in Angerstein erfolgten im laufenden Schulbetrieb. Das Projekt umfasste neben dem Anbau zusätzlicher Flächen auch die energetische Sanierung des Bestandsgebäudes, Anpassungen der Grundrisse, Maßnahmen zur barrierefreien Erschließung sowie eine technische Modernisierung.

Durch die Erweiterung entstehen zusätzliche räumliche Kapazitäten und neue Nutzungsmöglichkeiten für Schülerinnen und Schüler, sowie Lehrkräfte. Neben weiteren Klassenräumen werden ein eigener Sportbereich sowie eine Mensa mit Essensausgabe geschaffen. Der Neubau ergänzt den bestehenden Schulbau und verbindet Alt- und Neubau zu einem funktionalen Gesamtensemble.

Bestandsaufnahme

Im Zuge der Bestandsanalyse wurde festgestellt, dass die vorhandenen Räumlichkeiten den aktuellen Anforderungen der Schule nicht mehr ausreichend entsprechen. Insbesondere fehlten zusätzliche Klassenräume sowie geeignete Flächen für Sport und gemeinschaftliche Nutzung. Auf dieser Grundlage wurde ein Entwurf entwickelt, der den bestehenden Schulbau erweitert und gleichzeitig eine klare Verbindung zwischen Alt- und Neubau herstellt.

Raumaufteilung

Der Neubau umfasst rund 1.100 m² Nutzfläche. Vorgesehen sind eine Mensa mit Speiseraum und Küche inklusive Ausgabebereich, zwei Klassenräume mit zugehörigen Nebenräumen sowie ein Werkraum.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem ca. 200 m² großen Gymnastikraum, der durch angrenzende Lagerräume ergänzt wird. Über einen zentralen Flur sind zudem Umkleideräume für Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte sowie das Personal erreichbar.

Flexibel nutzbar und barrierefrei

Der Neubau überzeugt durch eine prägnante Architektur mit einer besonderen Fassadengestaltung, deren Farbwirkung sich je nach Lichteinfall verändert. Ziel des Entwurfs war es, helle, offene und flexibel nutzbare Räume zu schaffen, die langfristig auf die Entwicklung der Schule reagieren können.
Durch den Einbau eines Aufzugs ist das Gebäude vollständig barrierefrei erschlossen.

Fassadengestaltung

Die Fassadengestaltung folgt der Idee, dass Schulgebäude mehr sein sollten als rein funktionale Lernorte. Inspiriert von dem Ansatz, dass Architektur die Wahrnehmung und Konzentration von Schülerinnen und Schülern positiv beeinflussen kann, wurde eine lebendige und abwechslungsreiche Gebäudehülle entwickelt.
Unterschiedliche Materialien, Oberflächen und eine changierende Farbwirkung sorgen dafür, dass das Gebäude je nach Lichteinfall und Perspektive unterschiedlich wahrgenommen wird. So entsteht eine identitätsstiftende Architektur, die den Schulalltag bereichert und den Lernenden eine inspirierende Umgebung bietet.

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